Zur Cité gehören offizielle Gebäude wie die Kathedrale, die bischöfliche Residenz, das Schloss St-Maire und das Alte Spital. An der Place de la Palud, dem politischen und wirtschaftlichen Zentrum, steht das Rathaus. lm Pont-Quartier, am Zusammenfluss von Flon und Louve erbaut, die heute die Strasse zudeckt, richteten sich die Handwerker ein und nutzten die Wasserenergie. Auf der andern Seite des Flon-Tals beherbergt das Bourg-Quartier Luxusgeschäfte und Herbergen. Das befestigte Kloster St-François, von dem nur die Kirche übriggeblieben ist, bildete auf der Seeseite eine Ausbuchtung in der Stadtmauer. Jenseits der Louve liessen sich erneut zahireiche Handwerker im St-Laurent-Quartier nieder, das inzwischen nicht wiederzuerkennen ist.
Der Ale-Turm und jener des Bischofsschlosses in Ouchy aus dem 12. Jahrhundert sind die letzten Zeugen der mittelalterlichen Stadtmauer mit ihren rund 50 Türmen.
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Das Musée Historique de Lausanne (MHL), das 2018 renoviert wurde, ist der ideale Ort, um die faszinierende Entwicklung der Stadt und ihrer Bewohner zu erkunden. Im Zentrum der Ausstellung „Lausanne, l'Exposition“ lädt das emblematische Modell der Stadt von 1638 die Besucherinnen und Besucher ein, in die reiche und fesselnde wirtschaftliche, soziale und kulturelle Geschichte von Lausanne einzutauchen.
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Die Kathedrale von Lausanne, das Wahrzeichen der Stadt, thront seit mehr als acht Jahrhunderten über der Stadt. Sie ist ein Meisterwerk der Gotik und besticht durch die Harmonie ihrer Architektur, den Reichtum ihrer Skulpturen und die Ruhe, die sie ausstrahlt. Von ihrem Turm aus eröffnet sich ein außergewöhnliches Panorama über die Dächer der Cité, den Genfer See und die Alpen.
Aufgrund der Renovierung der Gewölbe im südlichen Querschiff werden die Rose und ihre Glasfenster bis zum Frühjahr 2027 unzugänglich sein.